Donnerstag, 10. Oktober 2013

Reiseberichtletzter Teil; Überraschend Krönender Abschluss



Da unsere Pilzjagt ziemlich langwierig war, kamen wir erst nachmittags aus Federow weg. Ich erschrak regelrecht, beim Blick auf die Uhr, die meinte es sei schon 14 Uhr.... Wir bummelten also durchs Berliner Umland und stellten fest das es dort ganz schön viele Pferde gibt.Ein Herrlicher Anblick, zwei Fohlen von diesem Jahr, galoppierten über eine riesige Koppel und spielten fangen. Wunderschön. Unterwegs hielten wir noch einmal an und wiedereinmal Telefonierte ich vorsorglich mit dem Platzwart des nächsten Haltepunktes. Wie führten ein ziemlich Lustiges Gespräch...
Ketzin; Schwäne anm Abend.
Schwäne am Morgen
ADAC Irreführung Teil 2: Der im Führer ausgewiesene Stellplatz für Caravane nimmt nur Wohnmobile, der Campingplatz des Ortes, könnte uns weiterhelfen, aber eben zum Camping Preis... Ich erzählte ihm lachend das ich mir erst vor ein paar Tagen dieses Buch gekauft habe und mich jetz schon darüber Ärgere. Der nette Herr am Telefon bestätigte mir den Schwachsinn des ADAC und fügte lachend hinzu das im Buch auch stünde, sie hätten Duschen und eine Entsorgungsstation für Chemie Klo´s,... haben sie aber nicht! Nun ja, ich wählte einen neuen Standort aus, aber zu dem schafften wir es gar nicht, weil es schon dunkel wurde, und ich auf den mini Straßen mit Hänger nicht in der Nacht rumgurken wollte. Also hielten wir in Ketzin an der Havel und verbrachten eine Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz, einer Stadt (?!) Dorf?. Als wir dort ankamen sah alles ruhig und friedlich aus, auf der einen Seite war die Bushaltestelle, auf der anderen ein kleiner Park mit Mirabellen Sträuchern und hinter uns die Havel. Wir Spazierten runter zum Wasser und trafen auf ein Rudel Schwäne, von denen uns einer gleich mürrisch anfauchte, mit gebührendem Abstand spazierten wir an dem befestigten Ufer entlang und ich stellte fest das ich dieses Jahr kaum Treibholz gefunden hab und auch hier nichts zu finden sei. Im Hänger wieder angekommen machten wir uns Bett fertig und mein ach so ruhiger Parkplatz verwandelte sich in eine Partymeile. Nach und nach trudelten die gerade mal 18 jährigen, mit ihren super getunten Kutschen und dröhnender Musik ein. Mir flogen die Bässe um die Ohren und ich dachte wehmütig an Federow zurück.. Klar das ich nicht Schlafen konnte. Milo hingegen war schon eingeschlafen und bekam vom Trubel um uns nichts mit. Gegen halb eins zerstreute sich die Party, vermutlich in geeignetere Gefilde und ich schlief endlich ein. Am nächsten Morgen erwachten wir so früh das ich es nicht fassen konnte. Ungefrühstückt packten wir unser Zeug zusammen und ich stellte fest das wir in vier bis fünf Stunden (bei meiner Fahrweise) Zuhause sein könnten. Auf der Suche nach einem Burger Donalds näherten wir uns Potsdam. Ich erschrak kurz , da war es schon zu spät und wir befanden uns schon mitten drin, im Großstadtgetümmel. Hier war nichts von Sonntag zu merken und da ich noch keinen Kaffee getrunken hatte war ich für einen Moment genervt.
Sanssouci
Plötzlich fuhren wir an einem derart Prunkvollen Gebäude vorbei das ich Milo sofort fragte ob er das gesehen hat und ob wir uns das anschauen wollen... War ja noch früh am Morgen und wir haben heute noch nix tolles gesehen.... Vielleicht gibt’s ja auch irgendwo ein tolles Frühstück??? Also hieß es irgendwie wenden. Beim Versuch zurückzufinden stellte sich herraus das es sich bei dem Gebäude um Schloss Sanssouci ( bedeutet Übrigends; Ohne Sorge!) handelte. Ein Grund mehr sich das mal anzuschauen. Nach ewigem hin und her, fanden wir einen Parkplatz und ich ordnete mich in der Spur für Wohnmobile ein, hielt am Automaten und nix passierte, kein Parkschein flatterte mir entgegen, Geld konnte man nicht einwerfen, keine Schranke ging auf.... Ratlosigkeit, ich blickte erschrocken zurück und fragte mich wie ich hier bitte mit dem Hänger wieder Rauskommen sollte. Hinter mir stand ein Bus.... Ich ging also zum Busfahrer, der konnte mir auch nicht helfen, er war auch das erste mal da! Der Bus benutze notgedrungener weise den zweiten Schrankenautomaten und für ihn ging das Türchen auf.... Toll dachte ich.. Da kam schon eine nette Dame vom Einlass gelaufen, die mir erklärte das es einen Sensor gibt, der mein Auto nicht erkennt, weil er für große Fahrzeuge, z.B. Wohnmobile und Busse ausgelegt sei, Aha... hier kommen also nicht so viele Wohnanhänger vorbei, dachte ich... Uns wurde die Tür geöffnet und wir bekamen unseren Platz. Freundlicherweise ließ sie uns Für 10 € Parken, Kostet normalerweise 20€ für Busse und Womos... Dafür hätten wir auch acht stunden Zeit uns alles anzuschauen... hätte sie das Bloß nicht gesagt... Ich dachte an ca. 2 stunden, rechnete aber nicht mit den ausmaßen dieser Anlage.... Wir brauchten letztlich sechs Stunden.... Zuerst hielten wir an der Historischen Windmühle, die voll funktionsfähig ist. Wir beobachteten den Müller wie er die Windräder in den Wind drehte und sie sich langsam zu drehen begannen.
Historische Mühle
Der nächste halt war das Schoß selber, welches ich gar nicht als solches erkannt hätte weil es so klein ist... Es war ja auch nur als Sommer Domizil gedacht.. Die Büsten die die Fassade zieren erzählen wilde Geschichten von vielen durchzechten Nächten voller Wein... Das Schloss selber steht wohl auch auf einem ehemaligen Weinberg... Klar waren die dort ständig dicht.... Als nächstes Ziel erwählte ich die Bildergalerie, das ist aber so gar nix für einen vier Jährigen, und so gingen wir wieder, zum Glück, denn mein Highlight war die kleine Mauer vor der Galerie. Magisch angezogen ging ich auf sie zu, und entdeckte zuerst die abdrücke der Muscheln mit denen der Friedrich vor langer Zeit seine Mauer verzieren ließ, dann war ich völlig von den Socken... Überall waren Edelsteine eingearbeitet! Rosenquarze, Bergkristalle, Lava, Sphalerit, Sodalith in Top Qualität und sogar Opale! Ich war völlig Baff und freute mich über meine Entdeckung. Das Fräulein in der Galerie konnte mir leider keine Auskunft darüber geben ob die Mauer Original war oder nicht. Sie wusste noch nicht einmal von diesem kleinen Schatz vor Ihrer Nase.
Die Edelsteinmauer! Bitte einmal genauer hinschauen!
Auch andere Besucher registrierten diese kleine Wundersamkeit nicht. Galt deren Auge doch dem offen zur Schau gestellten Prunk und nicht dem Liebevollen Detail... Erst eine andere Mitarbeiterin bestätigte mir das die Mauer Original sein und es sich um Edelsteine Handle. Das nächste Ziel war dann die Neptun Grotte, welche mir nicht weniger den Atem nahm. Abertausende Muscheln zierten den Innenraum der kleinen Grotte, die sich offenbar gerade in Restauration befindet. Und auch an deren Außenwand wurde mit Bergkristallen nicht gespart, ein wunderschöner Ort.
Wen das mal Fertig ist möchte ich das mal von innen sehen, und wissen wollen, was das für ein riesiger Kristall in der Mitte der Decke ist!

Vom Großen Brunnen aus hatte man einen schönen Blick auf Friedrichs Anwesen und Milo entdeckte gleich die vielen Fische im Brunnen. Riesen Dinger! Wunderbare Marmor Statuen Säumen den Brunnen, Überall Marmortreppen, man traut sich kaum selbige zu benutzen.. Mich Plagte der Hunger, immer noch kein Frühstück in Sicht. Also raus aus dem Prunk, rein ins Stadtgetümmel! Wir fanden ein nettes Café und die Kellnerin reichte uns gleich die Eis Karte, ich entschied aber das wir erst mal was zu kauen bräuchten und bestellte zwei Stück Kuchen und Kaffee. Der Kuchen kam und war köstlich! Milo schaffte sein Stück nicht, so riesig war es, (möchte auch sein für drei Euro!)
Selbstgebackener Kuchen in Potsdam... Lecker!
Gestärkt ging es dann weiter auf Entdeckungstour. Vorbei am Fontänen Rondell mit seinen Marmorstatuen und dem Musen Rondell sowie dem Entführungsrondell in dem einfach keine Statuen waren.
Fenster mit Aussicht
Neckisch... Dann weiter Zum Chinesischem Haus, mit seinen Goldenen Figuren die in der Sonne strahlten und man beim Anblick schon ganz schwindelig wird. Es Folgten die Römischen Bäder (Obwohl wohl nie Römer dort waren, Der Erbauer hatte einfach einen Römmerfimmel...) Die offenbar auch gerade einer Restaurierung unterzogen wurden, vorüber an Schloss Charlottenhof, und weiter zum Hippodrom, da ich aber in Zeiten des Navis zu blöd bin eine Karte zu lesen, sind wir vorbeigelaufen direkt weiter zur Zypresse mit Ihren Knubbeligen Luftwurzeln und dem Neuen Palais.
In unsere Köpfe passte nichts mehr rein und die Füße wollten uns nicht mehr tragen. So schleppten wir uns Richtung Auto, aber noch vorbei am Orangerie Schloss, welches mit seinen witzigen Küchenkräuter Beeten ein letztes Schmunzeln in unsere Gesichter Zauberte. Nach sechs langen Stunden in Potsdam traten wir nun also wirklich die Heimreise an. Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir im Dunkeln an und vielen todmüde in unser Bettchen. Nun ist der Urlaub vorbei, und ich freue mich darüber wie viele nette, Große und kleine Überraschungen er uns doch bot. Aber Nächstes Jahr, da Fahren wir wieder im Sommer Los, und dann auch wieder mindestens drei Wochen! Ich freu mich drauf!
Chinesisches Haus
 
Zypresse mit Luftwurzeln

Da waren Frauen noch Frauen!


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Einmal bitte Gruseln!

Mein Beitrag zur Aktion Kunstraub Nr. 8. geRIPpe; Inspirationsquelle der Sensenmann von August Schmiemann.
Zuerst viel mir überhaupt nichts ein. Dann sollte es eine Schablone werden, Jule gab zu bedenken, das es wohl eine ganz schöne Fummelarbeit werden würde. ( Herrausforderung angenommen..) Am späten Abend bechloss ich also den Sensenmann Schablonen tauglich zu machen. Kurz vor der Geisterstunde musste ich aufhören, weil die Überdimensionale Darstellung seines Gesichtes, auf meinem PC einfach zu Gruselig war und man jeden Moment damit gerechnet hat, das er sich noch Bewegt.... Hab dan bei Tageslicht weitergemacht und finde das Ergebnis kann sich sehen lassen... Ich konnte endlich mal das neue Inka Gold verwenden, eine wunderbare Farbe mit geheimnisvollem Glanz, ganz leicht mit einem Schwämmchen aufzutragen!



Samstag, 5. Oktober 2013

Reisebericht Müritz Nationalpark



Ziemlich wehmütig und Traurig verliessen wir am Donnerstag Morgen unser schönes, wildes Pepelow. Ich war Felsenfest davon überzeugt das dieser Aufenthalt der Höhepunkt unserer Reise war, konnten doch die geplanten Übernachtungsplätze uns nicht das bieten, was wir in Pepelow hatten... Dachte ich....
Ein Teil des Holzspielplatzes.
Die Kraniche!


Also tingelten wir in Richtung unseres nächsten Parkplatzes. Unterwegs rief ich sicherheitshalber nochmal dort an, um den Preis und die Verfügbaren Stellplätze zu erfragen, und da sagte die nette Dame am anderen Ende der Leitung das sich die Preise erhöht hätten und es einen Festpreis gäbe, auch wenn ich keinen Strom brauche oder ein Chemieklo zu entsorgen hätte. Man bedenke, ich habe mir in Schwerin aufgrund der Stellplatz Diskriminierung einen ADAC Stellplatzführer für teuer Geld gekauft, in dem auch Preise stehen, und obwohl der Führer von 2013 ist, ist er schon nicht mehr aktuell... sollte nicht die letzte Irreführung in diesem Führer sein, die 20 Oi´s dafür kann man sich echt sparen! Zum Glück hatte ich mir vorher schon einen weiteren Platz ausgesucht und Steuerte nun diesen an.

Nach drei Stunden, fröhliches über die Dörfer fahren und vielen , oooh´s und ahh´s und kuck mal da und schau mal dort, kamen wir in Federow an, fanden den Angeführten Platz der für 24 Stunden Parken sage und schreibe 3 Euro kostet, und lösten unser Ticket. Laut dem Verkehrsschild waren auch hier nur Wohnmobile zugelassen aber es stand schon ein weiteres Gespann auf dem Platz und der ADAC hat ja gesagt wir dürfen hier stehen....Milo freute sich am meisten über den Spielplatz direkt vor der Wowa Tür, sofort kletterte er über die aus Holz gebauten Kletterteile.
Ein kleines knubbeliges Pony.
Zum Mittagessen kehrten wir dann in der bunten Kuh ein und Milo verdrückte einen riesen Eierpfannenkuchen und ich brach mein Fleisch Verzicht für das unwiderstehliche Wildgulasch mit Preiselbeeren. ( das nenn ich mal Fleisches Lust..) Danach vielen wir Todmüde ins Bettchen. Nach dem Mittagsschlaf berichtete unser Caravan Nachbar von den schier unerschöpflichen Maronen (das sind Pilze...) vorkommen im Wald auf der andren Seite der Straße. Das wiederum weckte meine Neugier, wo ich doch das letzte mal mit 15 oder so Pilze sammeln war. Also die Hunde geschnappt und in der Abenddämmerung das Gebiet inspiziert.
Die Schweine waren der Renner!
Unterwegs haben wir ein Reh gesehen und ich hielt es für besser auf offenem Gelände zu bleiben und nicht in den Wald zu gehen; weil wilde Tiere, Brunftzeit und Nachtaktiv... ja ich hatte wiedereinmal Schiß... auf dem Rückweg hielt ich noch einmal am Infoladen, und Kaufte ein Vogelbestimmungsbuch (damit mir das mit den „Enten“ nicht nochmal passiert) und ein Pilzbuch, Klar was dann am Nächsten Tag das Ziel war! Pilze Fangen!Die Nacht war wieder Kalt und ich Entzündetet ganz wie es Mami empfohlen hat, ganz viele Teelichter als Ofen Ersatz, das war eine gute Idee. Am nächsten Morgen kam die kleine Karla an mein
Wunderschöne Dahlien!
Bett und bettelte regelrecht darum unter die Decke kommen zu dürfen. Nach dem Frühstück stapften wir also wieder in den Wald und tatsächlich fanden wir gleich Pilze, Ziegenlippen laut Pilzbuch, ein ganzes Stück später kamen wir zu der vom Nachbarn beschriebenen Stelle und ich fand tatsächlich Maronen. Leider war ich für so viele Pilze etwas schlecht ausgerüstet, mit meiner Papiertüte, aber die meisten haben wir heile zum Hänger gebracht und auch gleich sauber gemacht und klein geschnippelt, damit sie Trocknen können und uns in der nächsten Zeit die
Soßen verfeinern können! Ach ja, war ich froh und unglaublich entspannt.Eigentlich wollten wir ja nur eine Nacht bleiben, es waren dann aber zwei, und wären nicht die Verpflichtungen gewesen die mich riefen und das ablaufende Saison Kennzeichen, ich wäre noch lange durch die Wälder Federows gestreift! Wir fahren nächstes Jahr auf jedenfall wieder dorthin und dann machen wir ne Fischadler Tour und schauen uns die Kraniche mal näher an! Nun Fahren wir Theoretisch zum nächsten Übernachtungsplatz, Im nächsten Bericht....
 


Der Herbst zeigt seine schönsten Farben!



Mutmaßliche, Marmorierte Kreuzspinne.


Schwein oder Reh?

Warscheinlich Flaschenbovist

Definitiv Fliegenpilz!

Unsere Beute!

Auf Richtung Heimat!


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Elbluft hat Geburtstag!!!


Reisebericht Pepelow

Es ist schon ein kleines Kontrastprogramm, Schwerin all die Neureichen verschnöselten Leute, Pepelow, Junge witzige Surfer, Schwerin Parkplatz an der Strasse, Pepelow Parken in der Natur, Schwerin mit 10 Liter Wasser, Pepelow, Wasser ohne Ende, und sogar WLan es ist eben einfach toll hier!

Angekommen und gleich alles nett gemacht!
 Der Campingplatz hat einiges zu bieten, so kann man verschiedene Windsurf und Kite Surf  Kurse besuchen. Durch das "Stehgewässer" am Salzhaff  kann man bei einem Sturz zumindest nicht ersaufen, und für die kleinen ist das Baden im Haff auch super geeignet! Im Sommer finden Veranstaltungen und Partys statt. Vor dem Platz gibt es einen Wohnmobilhafen (Kommt natürlich für Anhängerfahrer nicht in Frage...). Auf dem Gelände gibt es einen Kiosk mit allem was das Herz begehrt, letztes Jahr haben wir uns hier unseren Lenkdrachen für 10 € gekauft, frische Brötchen gibt es auch, außerdem eine Bude in der es frischen Fisch  und Fischbrötchen gibt. In der Alten Rezeption kann man das kostenlose WLan nutzen und die 2010 Neugebauten Sanitäranlagen überzeugen durch Komfort und Sauberkeit. Es gibt Familien Bäder, ein Kinderbad und ein Behinderten Bad, beim Check in bekommt man eine Karte, die man nicht verlieren darf und auf dieser ist ein Betrag aufgebucht mit dem man Duschen, Trocknen und Abwaschen kann. Seinen Verbrauch bekommt man angezeigt, und den Restbetrag Beim Checkout zurückerstattet.
Letztes Jahr standen wir noch mit dem Zelt im Wäldchen.

 Eigentlich hat man hier alles was man zum Leben braucht! Der Wind braust uns um die Ohren, Tag und Nacht rauschen die Blätter, Milo kann sich richtig frei bewegen, Es riecht nach salziger Seeluft und es gibt echte Fischbrötchen mit richtigem frischem Fisch! Der Hammer! Fisch Essen war noch vor Duschen unsere erste Amtshandlung! Hab ich auch dringend nötig gehabt, nachdem ich wieder einmal eine Feuertaufe im Anhänger ziehen hatte. Das Navi suchte sich die schmalsten, kurven reichsten Straßen aus. Höchstgeschwindigkeit 80 war erlaubt, aber mit Hänger auf diesen schlechten Huckel Straßen einfach nicht drin, wir fuhren also 60 und zogen eine lange Schlange verärgerter Autofahrer hinter uns her....


Der Drachen meines Sohnes Fliegt Super!
Wir waren Drachen steigen, haben Blätter und Muscheln gesammelt, den Kite Surfern Zugeschaut, ich habe wieder einmal überlegt wie ich in einem Neoprenanzug wohl aussehen mag, wieder beschlossen nächstes Jahr eine Neopren taugliche Figur mitzubringen und einen Wind Surf Kurs zu Besuchen.
Die Tage verstreichen hier wie im Flug. Ich kann gar nicht so genau sagen was wir außer Essen und Schlafen und Drachen steigen und Ewig langem Spazieren gehen, den ganzen Tag so machen... Irgendwie ist es plötzlich Abend und der Tag vorbei. 
Stricken, Lesen, Malen, Kasette hören, Spielen...

Ein neues Dawanda Produkt ist in Arbeit und Morgen früh (Donnerstag) fahren wir hier schon wieder weg. Schade. Es ist soo herrlich ruhig hier, ich hatte ganz vergessen das wir ja in der Neben Saison unterwegs sind, und deshalb der Campingplatz so gut wie leer ist.
Letztes Jahr tobte hier das Leben, der Platz war brechend voll ( Nicht unangenehm, da die Leute super nett sind, und vorwiegend Junge Leute am Start sind.) Nun genießen wir den Herbst in vollen Zügen.
Ich habe meine Bastelsachen mitgenommen und Konnte für DAWANDA diese schönen Dosen herstellen.

Nachdem am Montag bei Sturmartigem Wind mein Drachen zwar wunderbar geflogen ist, dann aber die Schnur riss, ist das Erfolgserlebniss eher mäßig und Schreit nah einem Revival. Warum baut man auch einen Drachen der für kräftigen Wind ausgelegt ist und fummelt dann eine Schönwetterleine dran...Milo fand den außer Kontrolle geratenen Drachen jedenfalls cool, die Hunde wollten ihn gleich Jagen, der verpasste um Haaresbreite, im Sturzflug die kleine Carla.... Ganz schön gefährlich so ein Abstürzender Drache... Aber versuch macht Kluch...Im nächsten Jahr kommen wir wieder im Sommer, auch wenn das Wasser Von Quallen beherscht wird, ich will Baden! Ich freue mich Jeds Jahr aufs neue auf Pepelow, obwohl es ganz schön ins Geld geht... wir haben für drei Tage, mit Hänger, einem Kind, einem Erwachsenen und zwei Hunden 57 € gezahlt, das wird in der Hauptsaison sicher etwas mehr... Aber dafür ist Urlaub ja da! Im nächsten Bericht gehts weiter mit dem Wunderbaren  Müritz National Park, in dem wir nue eine Nacht bleiben wollten, was aber nicht möglich war; weil es einfach zu schön ist!
Marienkäfer gab es auch wieder zu finden!


Am Abend vor unserer Abreise, war das Wasser Spiegelglatt!


Dienstag, 1. Oktober 2013

Reisebericht Schwerin




Auf unserer alljählichen Urlaubstour gibt es immer viel zu entdecken. Das möchte ich euch nicht Vorenthalten, und berichte nun über die Höhepunkte unserer Reise!
Nach einem kurzen Stop in Magdeburg reisten wir nach Schwerin um unsere Großeltern zu besuchen.
Das schweriner Schloß, haben wir diesmal nur von weitem gesehen



Im Internet hatte ich mir zwei Stellplätze rausgesucht um dort mit unserem Bastei Wohnwagen nächtigen zu dürfen... Weit gefehlt, so einfach ist das gar nicht mit Caravan Gespann! Beide Parkplätze liessen keine Anhänger zu, so mussten wir nach ewig langem Fahren und durch engste Gassen Schlängeln mal wieder Improvisieren. Wir Parkten am Pfaffenteich und lösten brav unseren Parkschein.
Unsere Aussicht vom Wowa aus, mit Parkpank vor der Tür... Sehr Praktisch!











Anschliessend haben wir uns Schwerin angeschaut und sind auf einem wundervollen Kunsthandwerkermarkt gelandet, auf dem Wacholderholzwaren, Blaudruckerei und Töpferhandwerk, sowie Filzstände und Nähstände, ihre Waren Feil boten.

Dieser Kopf Präsentierte eigentlich einen Sündhaft teuren Filzhut, ich fand den Kopf selber aber viel Spannender!
 Direkt am Marktplatz gibt es wunderbare kleine Läden, in denen man sicher viel Geld lassen kann... Zum einen einen Schwedisch angehauchten Laden mit lauter kleinen Lieblichkeiten für Groß und klein in der Schmiedestrasse Ecke Am Markt, an der anderen Ecke ( Am Markt Ecke Puschkinstrasse) befindet sich seit neuestem ein kleiner Laden mit wunderbaren Wohnideen im Shabby und Vintage Look, Traumhafte Türknäufe, Seifen, Regale, Kissen, Kerzenleuchter und und und , erfreuten mein Herz. Da wir aber auf der Suche nach einem kleinen Geschenk für die Großeltern waren, stand die Wahl zwischen einer nach Lavendel duftenden Seife oder einer Dose, gefüllt mit Erde und Glücksklee Samen... Die Freundliche Ladenbesitzerin bemerkte meinen Zwiespalt zwischen beiden Produkten und der Überlegung das Omi, sicherlich beides in eine Schublade "Für Gut" räumen wird, und lieferte den entscheidenden Hinweis, das wir doch den Glücksklee gleich gemeinsamm öffnen und giessen können, dann kann er nicht irgendwo im Schrank verschwinden! Also Kaufte ich Dankbar für den richtigen Hinweiß die Dose Glücksklee, für immerhin 6,95... Dann besuchten wir noch einen kleinen Laden um die Ecke in der Puschkinstrasse auf der rechten Seite, in dem wir schon letztes Jahr kleine getöpferte Eulen und Metall Vögel erstanden hatten. Der kleine Vogel begleitet uns seither im Auto am Rückspiegel und die Eulen hängen jedes Jahr an unserem Herbstkranz. Diesesmal kauften wir drei Tonpilze und eine Ton Sonne zum hinhängen. Dieser Laden ist einfach nur Niedlich, es gibt gefilzes, getöpfertes, Dinge aus Holz, Metall, mal Süß, mal schräg...

Unsere Eule vom letzten Jahr bekommt neue Freunde! Ich freue mich schon auf unseren neuen Herbstkranz!
 Irgendwann kehrten wir zum Wohnwagen zurück und es gab ein Köstliches Abendbrot. Die Nacht am Pfaffenteich war eher unruhig, da unglaublich viele Teenager unterwegs waren und einem das Schlafen schwer viel.
Ich bekam erst mal kein Auge zu. Am nächsten Morgen zeigte sich Schwerin von seiner Sportlichen Seite; um den Pfaffeteich herum fand ein Marathon statt.


Am Pfaffenteich wohnt auch dieser Geselle!
Etwas verunsichert setzte ich mich mit meiner rosagepunkteten Kaffeetasse auf eine Parkbank und beobachtete das Spektakel mit Milo zusammen. Ich muss schon zugeben, ich habe mich etwas schlecht gefühlt vor lauter Sportlichkeit, aber wir sind ja im Urlaub, warum muss man da um einen Teich rennen.... Bei einem weiteren Notwendigen Stadtbummel, fanden wir heraus das auch noch die Schweriner Schachtage waren und ich wunderte mich über die geringe Frauenquote... Außerdem haben wir eine kleine Lego Ausstellung entdeckt, sehr zu Milos Freude! Nach einer weiteren Nacht in Schwerin packten wir unseren Kram und fuhren weiter nach Pepelow ans Salzhaff, das aber im nächsten Bericht!

Abschied von Schwerin!